08.August.2008 um 0:47 (Computerspiele, Was ich hasse)
EA kauft Spielehersteller mit innovativen und erfolgreichen Spielen auf, um die dazugehörigen Entwickler dann entweder zu vergraulen oder zu „EAen“ (=zu Fortsetzungs-Programmierern/Designern versklaven).
Einige prominente Beispiele:
- „Command & Conquer“, eigentlich von einer Firma namens Westwood, ab dem weniger gelobten „C&C Generals“ unter der Fuchtel von EA. Auch das Spiel „Dune2000″ erhielt unter EA keinen Nachfolger. (Quelle)
- Maxis. Maxis wurde 1997 von EA übernommen, entwickelt zwar immer noch meiner Meinung nach sehr innovative Spiele (Die Sims und Spore) allerdings zu dem Preis das alle übrigen Projekte (wie SimCity) aufgegeben werden mussten und die Community regelmäßig von sinnlosen, überteuerten AddOns überschwemmt wird. (Quelle)
- Origin Systems schenkte uns Richard Garriott, dieser entwickelte ab 1992 – bereits unter EA – Ultima Online. Obwohl das Spiel einen enormen Beliebtheitsgrad erreichte, stoppte EA alle übrigen Spiele Entwicklungen von ehemals Origin Systems, was schließlich Garriott vertrieb. (Quelle)
- Bullfrog Productions (Populus, Theme Park, Dungeon Keeper) wurde 1995 von EA gekauft, woraufhin unter anderem Peter Molyneaux (gründete dann Lionhead Studios und entwickelte Black&White) das Label verließ. (Quelle) Was meiner Meinung nach zu nicht unerheblichen Geldproblemen seitens Lionhead Studios führte.
Ich finde es erstaunlich das ein Konzern wie Electronic Arts, dessen Releaseliste eigentlich DEN Mainstream darstellt, ausgerechnet genau die Firmen aufgekauft hat die einmal innovative Spiele entwickelten. Nur um eben diese Entwickler dann zu zwingen entweder die Firma zu verlassen oder die Spiele in den von EA gewünschten Einheitsbrei umzuwandeln und unter enormen Release-Druck in endlosen Fortsetzungen auszuschlachten ?
Klar könnte man dann ja das von unserer „anti-social“ geprägten Konsumgesellschaft gerne gebrachte Argument „aber so verdient man eben Geld“ entgegenschleudern. Allerdings sollte man dabei bedenken das die Spiele, denen EA ihr Logo aufdrückt, hauptsächlich deswegen gekauft werden weil die Kunden von den Ursprüngen begeistert waren. Von dem Konzept, der Innovation. C&C verkauft sich schon lange nicht mehr so gut wie „damals“. Wann winkt den Sims wohl das gleiche Schicksal?
Vor einem Jahr gab John Riccitiello sogar zu das man mit der wenig innovativen lieber-auf-altbewährtes-setzen-Schiene überraschender Weise irgendwann nicht mehr ganz so up to date ist: Gamestar berichtete. Allerdings wird vermutlich auch Spore mit dem von Mass Effect bekanntem Hammer Kopierschutz ausgerüstet werden und mit Die Sims 3 steht ein neuer, lediglich grafisch aufgepeppter Aufguss ins Haus.
Dabei hat EA schon eine oft betrauerte Leiche hinterlassen. Sie weigerten sich auch nur ein Spiel für die Sega Konsole „Dreamcast“ zu entwickeln (bzw. man sollte eher sagen: sie verboten es den von ihnen aufgekauften Spieleschmieden Games für die Plattform rauszubringen). Mit der Begründung das SEGA sich nicht hauptsächlich auf ein Online-System einlassen wollte und einen Grafikchip benutzte, den EA angeblich nicht kannte und auch nicht kennen wollte. (Quelle)
Die Frage ist: wie viele werden noch fallen? Da EA es bisher nicht zu Stande brachte auch nur ein vernünftiges MMORPG auf den Markt zu bringen, haben sie sich eine völlig neue Strategie zur Erschließung weiterer Kundenkreise ausgedacht: Wir kaufen einfach Blizzard!! Leider ging dieser gerissene Plan nicht auf, stattdessen halsten sie sich damit eine Deplatzierung vom Ersten auf den Zweiten Platz der Umsatzgröße ein da Blizzard aus Angst von dem Borgplanet „EA“ verschlungen zu werden und nächtelang nur noch an „World of Warcraft 2″, „World of Warcraft 3: Kriegsherren“ und „World of Warcraft 2-2″ zu schuften kurzerhand mit Activision fusionierte.
Was dem ein oder anderen sicher erst einen Seufzer der Erleichterung entlockte sollte mittlerweile zu abermaligem Entsetzen führen da sich EA nun wieder an die Spitze zu setzen versucht, in dem es mit Take2 (GTA) anbandelt (bzw. es versucht zu invasieren). Und selbst wenn Take2, als letztes unbeugsames Dorf im EA-Land, fleißig weiter Widerstand leistet so bleibt da immer noch Ubisoft (Heroes of Might and Magic, The Elder Scrolls, Splinter Cell) das Electronic Arts schon lange über den Aktienweg von innen heraus versucht zu verdauen…
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08.August.2007 um 17:10 (Theorien)
Die Tabuisierung einerseits und die Verbreitung anderseits sind begründet durch den Konflikt zwischen Organismus und Verstand in allen gesunden Menschen.
Jeder gesunde Mensch ist zur Reflexion befähigt (besitzt einen Verstand) und jeder Mensch ist ein Organismus mit biologischen Funktionen.
Nicht nur bei der Pornografie, sondern in vielen Bereichen erzeugt die Kollision dieser beiden Aspekte des Menschen viele Probleme für die moderne Gesellschaft.
Weil es schwer ist sie einzuteilen:
Woran erkenne ich was ist eine Funktion des Organismus und was ein Produkt meines Verstandes? 
Weil es oft unmöglich erscheint gerecht zu entscheiden:
Folge ich dem Ruf meines Organismus oder benutze ich meinen Verstand? 
Und natürlich auch die schwerste aller Fragen:
Ist es für den Menschen besser immer seinem Verstand zu folgen oder müssen alle Bedürfnisse des Organsimus befriedigt werden? 
Jede Unsicherheit die die meisten Individuen betrifft spiegelt sich in der Gesellschaft wieder. Weiß jeder Einzelne nicht wohin er gehen soll, herrscht in der Masse ein Chaos!
Jedes Individuum ist gesteuert von seinem Umfeld und seiner eigenen Kapazität. Diese Umstände entscheiden auch darüber wie wir mit Pornografie umgehen. Jeder ist dort anders und die Frage was richtig ist, ist – wie bereits geschrieben – die aller schwerste Frage überhaupt.
Daher bleibt einem wohl nur sich zu entscheiden und abzuwarten. Schafft es jeder für sich eine klare und unumstößliche Entscheidung zu diesem Thema zu fällen, werden wir uns früher oder später alle irgendwo treffen. Entwicklung steht nicht still und Lösungen werden nicht gefunden, sondern gemacht.
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08.August.2007 um 12:50 (Aus meinem Leben)
Am Montag habe ich meinen ersten Termin in meiner neuen Therapie, seit über 3 Jahren. Ich bin gespannt wie das wird und hoffe das ich diesmal die Therapie auch durchhalte und nicht schon nach der Hälfte aufgebe.
Ansonsten werde ich mein angestrebtes Biologie-Studium wohl vergessen können… meine Chancen stehen eh schlecht bei den riesen Lücken die ich habe, aber irgendwo gehöre ich ja doch zu den Optimisten (oder vielleicht eher zu den Wahnsinnigen?). Eigentlich wollte ich ja Chemie, Physik und Mathe nachlernen aber wie das so ist bei mir funktioniert das natürlich überhaupt nicht. Ich habe mir extra Bücher gekauft und ich habe es tatsächlich auch schon geschafft hineinzulesen, aber von konzentriertem arbeiten kann ich nur träumen.
Wenn ich es überhaupt mal schaffe meine immense Antriebslosigkeit zu überwinden und den Schinken in die Hand zu nehmen so scheitere ich doch am Ende daran das nach 10 Minuten nichts mehr in mein Hirn geht. Meist weil ich einfach nicht anders kann, als immer wieder meinen modrigen Gedanken nachzuhängen.
Vielleicht brauche ich ein Hobby…
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02.Februar.2007 um 5:53 (Gedanken ordnen)
Wo fängt Untreue an? Im Kopf? Im Bauch? Mit den Lippen? Mit den Händen?
Wie weit geht man, wenn man die ersten Schritte schon bereit war zu machen? Ist Untreue heilbar? Ist Untreue natürlich?
Wahrscheinlich war jeder schonmal davon betroffen aber allgemeingültig eingrenzen kann man es nicht. Für jeden beginnt es woanders und die einzige Wahl die man hat ist damit zu leben oder davor zu fliehen.
Untreue steckt in allem was wir tun, wir sind untreu uns selbst gegenüber, unseren Partnern gegenüber, unseren Eltern und Lehreren, dem Staat und unseren Prinzipien gehen wir fremd. Wir gewöhnen uns so schnell daran und blicken nicht mehr zurück. Eine Entscheidung wie jede andere… Wer weiß auch schon womit er sich wirklich treu wäre? Was die eigenen Prinzipien sind und wo man ehrlich hin möchte – wer weiß das schon?
Vielleicht sind wir auch einfach nicht dafür gemacht treu zu sein. Vielleicht sollen wir tun was uns iin den Sinn kommt, schlafen mit wem wir wollen, tun und sagen was wir wollen und am Ende nichts bereuen. Wäre das eine bessere Welt? Jeder lebt für die anderen und gegen ihn, bis der Körper, das Aussehen so ein Leben nicht mehr zulassen und dann siechen wir dahin in Einsamkeit. Sind wir deshalb treu? Wenn wir es nicht sind, verletzen uns die anderen. Weil wir sie verletzt haben? Sind nicht alle so? Vor wem verstecken wir unsere Untreue?
Vor dem Partner, damit er uns nicht sitzenlässt, vor den Eltern damit sie sich nicht schämen, vor den Freunden, damit sie nicht schlecht hinter unserem Rücken reden. Also doch für die anderen?
Ist Liebe die Antwort auf Untreue? Gibt es eine Liebe die uns alle Untreue vergessen lässt, solange bis unser Bewusstein entschwebt und darüber hinaus? Warum gibt es diesen Begriff? Warum „Liebe“? Wieso denkt sich ein Wesen das mit der Untreue lebt ein Wort wie „Liebe“ aus? Eine Utopie? Der perfekte Mensch am Ende einer Reise voller Opfer?
Oder steckt sie in uns? Eine Art Serum das das Wesen schon von Anfang an in sich trägt.
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09.September.2006 um 22:00 (Aus meinem Leben)
Ersteinmal muss ich zugeben, dass ich zu den Mensche gehöre die -nun ja- Verzögerungen anziehen 
Man könnte mich bisweilen sogar als unzuverlässig, chaotisch und faul bezeichnen. Was leider aber nicht damit einhergeht, dass ich in der Lage wäre, das Faulsein auch angemessen zu genießen…
Stattdessen kämpfe ich Tag für Tag mit mir selbst, auf dass ich doch endlich mal mit all den Dingen anfange die mir die Zeit rauben! Aber wer möchte sich schon den (mannigfaltigen) Pflichten des Alltags widmen, wenn er in kreativen Höhen schweben kann? Wie soll man der teuflischen Verführung der Medien und der materiellen Genüsse entfliehen, wenn man doch weiß welch süßes Gefühl einen jenseits der Grenze zum unnützen Zeitvertreib erwartet? Ich möchte mich nicht dazu herablassen mich selbst als untätig zu bezeichnen. Mein Tag ist ausgefüllt mit Dingen die man sehr wohl als wertvoll und produktiv bezeichnen kann, aber die leidlichen Laster des Lebens rauben einem auch jeden Spaß 
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